Aktuelle Bestandsunterlagen sind die Grundlage für eine ordentliche Planung! Auch aufgrund gesetzlicher Bestimmungen (Bauordnung) wird es immer wichtiger, beim Umbau bestehender Gebäude durchgehend die korrekten Naturmaße zu nehmen, um diese mit dem behördlichen Konsens zu vergleichen, bevor man die eigentliche Planungsarbeit beginnt.

… eines unserer bisher größten Projekte:
Bestandspläne für einen Altbau in Wien nach der Übernahme durch einen neuen Eigentümer als Grundlage für die Planungsarbeiten des Umbaues für den dort beauftragten Architekten:
4 Geschoße + Keller + Dachboden / ca. 3.500 m² BGF / 30 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten
Für die Vermessungsarbeiten haben wir mit jedem Wohnungs- bzw. Geschäftsinhaber Termine vereinbart und so – bei meist 6-8 Messungen pro Einsatztag – über 30 einzelne Punktwolken für das gesamte Objekt gewonnen (Fassaden, Innenhof und Kellerbereiche wurden auch aufgenommen). Diese Teile wurden im Büro ausgewertet, in die CAD-Software importiert und zusammengesetzt. Daraus wurde dann der komplette Bestandsplan erstellt.

Die Zusammensetzung aller Punktwolken; in Summe wurden dabei rd 1,1 Mrd. Punkte (genau 1.091.630.000) gemessen und verarbeitet.
Die Bestandsaufnahme als 3D-Modell …


… oder als Ansicht
Ausschnitt aus einem Geschoß als Punktwolke im Grundriß


Der von uns rekonstruierte Geschoßgrundriß. Die Weitergabe an den Architekten erfolgte in Form von PDF- und DWG-Dateien; hätte aber auch als 3D-Modell z.B. im IFC-Format erfolgen können.

Original-Datei aus dem 3D-Scan = „Punktwolke“
Punktwolke nach Übernahme in unser CAD-Programm (schwarz/weiß).


Darstellung der Punktwolke überlagert mit dem von uns erstellten 3D-Modell des Gebäudes nach geplantem Umbau.
= vorher/nachher Vergleich bzw. Fotomontage
Plan als 3D-Darstellung des von uns geplanten Gebäudes (inkl. anschließendes Nachbarobjekt).


Vermessen der Baugrube.
Nach dem Einlesen der Punktwolke wird das 3D-Modell des geplanten Gebäudes lagerichtig in die Umgebung gesetzt.


Danach können die Objekte zur Weiterverarbeitung in beliebiger Darstellungsweise gezeigt werden, hier z.B. als Schnitt durch die spätere Böschung im 45°-Winkel.
Die fertige Reithalle





Mit dem 3D-Scanner erstellen wir CM-genaue Naturaufnahmen, das gescannte Gebäude oder das Gelände wird dabei in Form von vielen Millionen Einzelpunken gespeichert.
Diese sog. ‚Punktwolke‘ können wir anschließend in unsere moderne CAD-Planungssoftware importieren und in der für uns erforderlichen Form sichtbar machen.


Zum Beispiel als Grundriss, …
… im Schnitt, …


… oder als 3D-Ansicht!
Mit diesen importierten Vorlagen können wir das gemessene Objekt naturgetreu nachbilden.
Das Ergebnis ist ein realitätsnahes Modell des Gebäudes (hier z.B. eine Stahlhalle).
Dieses 3D-Modell verwenden wir um zu der erfolderlichen Plandarstellung (z.B. für den Einreichplan) zu gelangen oder ein für modernste Planungsanforderungen geeignetes BIM-Abbild zu erstellen.
